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Der erste Filmjob: Zurück in die Realität: Ich bereitete mich auf ein Vorstellungsgespräch vor. Nach fünf Minuten hatte ich den Job – Cutterassistent bei der Deutschen Synchron, die ausländische Filme synchronisierte. Klingt glamourös? War es nicht. Cutterassistent in einer Synchronfirma ist ungefähr so exotisch wie ein Stück Kernseife.  Die intellektuellen Anforderungen: Englisch verstehen reicht. Man hockt den ganzen Tag (damals noch analog) am Schneidetisch und hört sich irgendwelche Töne an. Die Firma lag auf dem Gelände der Berliner Union Film Studios am Flughafen Tempelhof – das Aufregendste dort war die ZDF-Hitparade. Man traf also Schlagerfuzzis in der Kantine und ab und zu mal einen echten Schauspieler, der woanders drehte. Ich landete in einem Schneideraum mit fünf Assistentinnen. Sie waren nett zu mir – ich war der Hahn im Korb –, aber sobald eine den Raum verließ, fielen die anderen über sie her: „Hast du ihre Schuhe gesehen? Und diese Frisur!“ Lästereien-Level: Prof...