Wie wird man Regisseur ?
1. Der einfachste Weg ist, man wird als Regisseur geboren.
Was allerdings nichts mit Begabung zu tun hat, sondern mit verwandtschaftlichen Verhältnissen. Wenn Papi oder Mami schon Regisseur, Kameramann oder Schauspieler ( neuerdings auch Redakteur beim Sender ) sind, dann ist der Weg besonders einfach, Begabung ist da zweitrangig, da beim Fernsehen ja soviel Müll produziert, daß die fehlende Begabung nicht weiter auffällt. Man hat ja ein Team, das einem den Arsch rettet, funktioniert dies nicht, war das Team halt schlecht und nicht der Regisseur.
Man erkennt solche Leute oft nicht an ihrem Namen, denn Papa gibt vorsorglich nicht den Namen an jedes x-beliebige Gör weiter, welches er mit irgendeiner Frau mal gezeugt hat
2. Papa hat Kohle
Die Kohle kann er nutzen, um sich die Beziehungen zu kaufen oder um seinem mal mehr oder mal weniger begabten Sprössling, den ersten Film zu finanzieren. Das geht allerdings meistens in die Hose, manchmal aber funktioniert es und es funkelt ein neuer Stern am Filmhimmel. Bestes Beispiel hierfür: Roland Emmerich, zweifelsfrei ein guter, talentierter Regisseur, der sein Handwerk wirklich versteht ( unabhängig davon ob man seine Filme mag oder nicht ). Er hätte es sicher auch ohne das Geld seines Vaters geschafft, aber hätte wahrscheinlich 10 Jahre länger dafür gebraucht. Durch die Finanzierung seines ersten Films, hat sein Vater ihm den Weg geebnet.
Hier auf dem Photo einer der besten deutschen Regisseure Wolfgang Staudte, der den Klassiker "Der Untertan" drehte, wie er Anne Bennent eine Szene für den Film "Der Snob" mit Klaus Maria Brandauer und Heinz Bennent vorspielt.
3. Filmschulen oder Splattermovies und ähnliches
Der klassische Weg ist, sich durch die Aufnahmeprüfungen der verschiedenen Filmschulen zu quälen, dort einen Film zu machen, den möglichst keiner versteht, was natürlich niemand zugeben kann, oder zum hundertsten Mal grundlos einen Schwarzweissfilm zu drehen, damit jeder sagt: oh ein Schwarzweissfilm ! Wie mutig, wie originell, wie abgefahren, wie abgefuckt, wie toll usw. - und schon ist man in aller Munde
Trotzdem landet man dann oft als Regisseur beim Marienhof und das ist ganz weit weg von Hollywood.
Der Splattermovieweg ist der beste für clevere Scharlatane und Wichtigtuer. Sie machen ihre Filme, schockieren bewußt, nur um bekannt zu werden, es kommt deshalb nicht auf den Inhalt an, sondern sie verfahren wie folgt: Wie reihe ich Tabubruch an Tabubruch, um möglichst viel Publicity zu ernten. Alle fallen darauf herein. Dazu gehört allerdings auch viel Arbeit und auch Talent, das darf man nicht vergessen. Bestes Beispiel ist Schlingensief - ein völlig überschätzter Regisseur. Heute werden die allerdings fast alle YouTube oder TikToker
4. Der harte Weg von der Pieke auf
Das heißt man arbeitet sich von anderen Positionen hoch, ist fachlich dadurch natürlich meist besser, als die anderen, aber mangels Lobby, Kontakten oder der richtigen Verwandtschaft braucht man einfach zu lange, um nach oben zu kommen. Dann ist es meist zu spät, um noch international Karriere zu machen. Hilfreich ist es dabei schwul zu sein, denn dann hat man schon mal ne Lobby in der Branche, in der überproportional viele Männer schwul sind. Leider wird man heute von den unter 1 - 3 genannten Leuten ausgebremst, die halt die besseren Kontakte haben. Besonders, wenn diese eine in der Branche häufige, anatomische Besonderheit vorzuweisen haben:
Kein Rückgrat, aber dafür 6 Ellenbogen und statt Schweißdrüsen Schleimdrüsen.
5. Der Glückspilz
- ist einfach begabt, hat Glück und trifft im richtigen Moment die richtigen Leute.
Natürlich gibt es aus jeder der fünf Gruppen gute und schlechte Regisseure, nur ihre Wege waren verschieden lang und verschieden mühsam.Ich gehöre zur Gruppe 4 mit dem gravierenden Nachteil nicht schwul zu sein.

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